Dienstag, 23. August 2016

Tag der offenen Tür biete viele Infos für Hobbygärtner

Die Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau (Leipziger Str. 75a in 99085 Erfurt) ver- anstaltet einen Tag der offenen Tür. 

Am 27. August 2916 in der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr kann man Informationsstände besuchen, an Führungen durch den Betrieb teilnehmen und Fachvorträge hören. Mehr Infos siehe QR-Code oder klick hier!

Auch über die überbetriebliche Ausbildung im Gartenbau sowie Garten- und Landschaftsbau kann man sich an diesem Tag informieren.

Mittwoch, 17. August 2016

Eine Perle im Norden Thüringens

Für mach einen ist es so was wie ein Geheimtipp, die 8700 Einwohner zählende Kur- und Erholungsstadt Bad Frankenhausendie am Süd-Ost-Rand des Naturparks  Kyffhäuser im Norden des Bundeslandes Thüringen liegt.

Wer nach Bad Frankenhausen kommt  der kann viel erleben. Langeweile, die wird er hier nicht haben, denn die kulturellen und sportlichen Angebote sind zu verlockend:

Panoramamuseum, Kyffhäuserdenkmal, Barbarossahöhle, Soldwasser Freibad, Kurpark, Schausieden, Minigolf, Botanischer Garten, Wellness-Resorte, Wanderpfade und -wege, gemütliche Cafés, Gaststätten mit Thüringer Speisen und vieles mehr.
Und über allem der schiefe Turm von Bad Frankenhausen, der das Städtchen "weltberühmt" gemacht hat.

Gerettet! Der schiefe Turm erhielt ein stützendes "Korsett".
Nachmittags trifft man sich gern auf dem Marktplatz zum Kaffeetrinken. Mehrere Gaststätten, Cafés und Bäckereien bieten dort besten Kuchen 
und leckere Eisbecher zu kleinen Preisen an.
Links das ist das Regionalmuseum von Bad Frankenhausen.
Ja, und hier in der Mitte steht das Rathaus der Kur- und Erholungsstadt.
Viele gepflegte und farblich schöne Häuser gibt es in  der Stadt.
Weltweit einmalig ist die biologische Aufbereitung des 3,5 prozentigen Sole-Heilmittels im Therapie- und Badebecken. Auch ein Inhalierhaus steht auf dem Gelände. Mehr gibt es hier!

Der Kurpark inmitten der Stadt ein Ort der Stille. Hier kann man sich Erholen und Entspannen.

Mit der Straßenbahn in den Thüringer Wald

Wer im Landkreis Gotha Urlaub macht, der unternimmt ganz bestimmt eine Fahrt mit der Thüringerwaldbahn, denn dieses "Reiseerlebnis" über 60 Minuten auf 21,7 Kilometer vom Start zum Ziel läßt sich bestimmt keiner entgehen. Am 17. Juli 1929 fuhr zum ersten Mal die Thüringer- waldbahn vom Gothaer Haupt- bahnhof nach Tabarz.


Mit der Waldbahn kommt man schnell zu den schönsten touristischen Attraktionen: So zur größten frühbarocken Schlossanlage Deutschlands Schloss Friedenstein, zum Boxberg (Pferderennsport und toller Panoramablick), das Gleisdreieck mit Erlebnisfreibad und Kunsteisbahn, die Reinhardsbrunner Teiche, die Marienglashöhle (Kristallhöhle mit einem Höhlensee) und schließlich Tabarz mit Kletterpark und Wellness-Ressort.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Einkaufsnostalgie in Ilmenau

In Ilmenau in der Fußgängerzone gibt es ein neues Einkaufs-Highlight: Eine Kaufhalle wie zu DDR-Zeiten.
Die Idee für eine Kaufhalle mit Produkten, wie Ältere sie noch aus den DDR-Kaufhallen kennen, hatte Dietmar Kerst.

Auf Wochenmärkten verkaufte der 33-Jährige Artikel der ehemaligen DDR, die wegen ihrer Beliebtheit noch heute nachgefragt sind und produziert werden. Klar lag es da nahe, auch so ein Geschäft zu eröffnen.

In der Ilmenauer Kaufhalle werden auf 26 qm über 500 Artikel angeboten. Vom Spielzeug über Haushaltswaren, Schmuck, Süßigkeiten und Bekleidung ist alles dabei.

Fotos: Edward Santos Muchlis
Da gibt es noch echte DDR-Restposten, die irgendwann nicht mehr zu haben sind. Doch die Mehrzahl der Artikel wird heute noch produziert. Wie zum Beispiel das DDR-Softeis, welches nach der Originalrezeptur wieder bei Dietmar Kerst zu haben ist. Gehen Sie doch mal hin und gönnen Sie sich so ein Eisvergnügen. Gut schmeckt's!


Sonntag, 3. Juli 2016

Günstig parken in der Erfurter Altstadt

Mit der Erweiterung des Hotels am Kaisersaal (Futterstraße) entstand auch eine Tiefgarage mit 100 Pkw-Stellplätzen. Da die Hotelgäste vorwiegend nachts die Stellplätze benötigen, können hier nun tagsüber die Erfurter und ihre Tagesgäste diese Parkflächen als Kurzzeitparker nutzen.
In der Futterstraße (linkes Foto), neben dem Hoteleingang, befindet sich die Einfahrt zur Tiefgarage.
Die Ausfahrt erfolgt in der gegenüberliegenden Meienbergstraße.
2,50 Euro zahlt man hier für eine Stunde Parken. Gegenwärtig erhält man 10% Rabatt.Wie zu erfahren war, können sich auch Dauermieter in begrenztem Umfang hier einen Stellplatz mieten.

Übrigens: Die Verantwortlichen der Stadt Erfurt lehnen es ab, diese Parkplätze in ihrem Parkleitsystem zu berücksichtigen. Somit bleibt dies eine Insider Parkmöglichkeit.

Dienstag, 24. Mai 2016

Wandern im Tal der Orchideen

Leutratal bei Jena
Rund 50 der 60 in Deutschland beheimateten Orchideen-Arten wachsen in Thüringen. Damit ist das Bundesland in der Mitte Deutschlands gerade in diesen Tagen ein beliebtes Reiseziel für Freunde dieser prachtvollen Pflanzen mit den außergewöhn-lichen farben- und formenreichen Blüten.

Die kleinsten Orchideenblüten sind nur einige Millimeter groß, die größten können bis zu 20 Zentimeter werden. Ob klein, ob groß - die Orchidee begeistert die Betrachter, fasziniert auf Grund ihrer Seltenheit und Einzigartigkeit und wird liebevoll als die „Königin der Blumen“ bezeichnet.

(Bild rechts: Weiße Waldhyazinthe im Leutratal)
Eine Wiese mit Frauenschuh-Orchideen gibt es in Kleinbreitenbach
Jedes Jahr sind es Hunderte, die mit und ohne Wanderführer auf vorgeschriebenen Pfaden in den Thüringer Orchideen-Gebieten unterwegs sind. Beispielsweise in Kleinbreitenbach im Ilmkreis, wo der Frauenschuh eine ganze Wiese bedeckt, am Mühlberg in Günserode im Kyffhäuserkreis, im Thüringer Burgenland „Drei Gleichen“, wo 18 verschiedene Orchideen-Arten auf den kalkhaltigen Böden gedeihen und im Leutratal bei Jena, wo die Natur verschwenderisch auf engstem Raum 27 Orchideen-Arten blühen lässt.

Das Leutratal bei Jena wurde wegen seines Orchideen-Reichtums schon 1937 unter Schutz gestellt. Die Thüringer Landesregierung hat das schutzwürdige Gebiet noch einmal vergrößert. 

Wenn die Orchideen blühen, kommen nicht nur aus Deutschland Besucher - auch in den Niederlanden hat das Leutratal einen guten Ruf. Großer Beliebtheit erfreuen  sich die fachkundigen Führungen, die jeweils samstags und sonntags, bis zum 12. Juni 2016, um 10 und 14 Uhr durchgeführt werden. Das NABU-Informationszentrum in  der Gemeinde Leutra ist der Treffpunkt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Knabenkraut. Fotografiert im Leutratal.
Bliebe noch anzumerken: Das Stibitzen von Orchideenpflanzen ist verboten. Orchideen stehen unter Naturschutz!  Darüberhinaus  benötigen sie zum Wachsen bestimmte Bodenpilze - wo diese „Helfer“ fehlen, können sie nicht gedeihen. Erfreuen wir uns doch weiterhin gemeinsam an diesen Schönheiten der Natur. Vielleicht sind Sie ja mal dabei, wenn es auf eine Orchideen-Wanderung irgendwo in Deutschland geht.
In der Nähe von Haarhausen in Richtung Arnstadt gibt es ein herrlich blühendes großes Wiesenstück mit wilden Orchideen.
Hier auf den Bergen gegenüber der Wachsenburg blüht
eine Orchideen-Gattung, die im Volksmund als  Knabenkraut bezeichnet wird.  
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Samstag, 14. Mai 2016

Freitag, 13. Mai 2016

Wandertipp: zum Katzenberg, Ortsteil Kerspleben



Fahren Sie mit Straßenbahn und Bus in den Osten der Stadt, in den Ortsteil Kerspleben, und wandern Sie entlang der goldgelb leuchtenden, herrlich duftenden Rapsfelder zum Katzenberg (236 m). Ein befestigter, drei Kilometer langer, Weg führt Sie auf die Anhöhe gegenüber des nördlichen Dorfrandes. Gemütliche Bänke erwarten Sie zum Ausruhen, Picknicken und Genießen. Die fantastische Aussicht vom Katzenberg in alle Himmelsrichtungen ist wohl das Beste an der Wanderung.  


Seltene Pflanzen, Streuobstwiesen, Rehe und Hasen, hübsche Hohlwege sowie einen Imker mit seinen vier Bienenvölkern kann  man hier sehen und erleben. Es gibt ein paar Gärten und ein Wohnhaus dort sowie eine Hütte der Jagdgesellschaft. Alles im Einklang  mit der Natur, denn der Katzenberg ist Naturschutzgebiet.

Hier noch ein paar Bilder  von diesem hübschen Dorf und ein Tipp von mir:
Im Kersplebener Pfarrhaus wurde Geschichte geschrieben. Eine Tafel am Haus erinnert heute noch daran, dass dort 1757  Friedrich der Große, auch Friedrich II. oder Alter Fritz genannt, zehn Tage lang logierte. Im 1. Jahr des 7-jährigen Krieges (1756 - 1763) trat Friedrich II. mit seinem Preußischen Heer den Marsch gegen die Französische Armee nach Thüringen an. Die Armee bezog im Raum Erfurt Quartier und er selbst wohnte im Pfarrhaus in Kerspleben vom 17. bis 27. 9. 1757.  Ende September zog er dann mit seinem Heer weiter nach Norden und in Richtung Leipzig.

Im Zusammenhang mit diesem Ereignis muss man auch eine noch gut lesbare Handschrift sehen, die man sich in der Heilig-Geist-Kirche  neben dem Pfarrhaus ansehen kann. Sinngemäß steht darauf, dass das Regiment hier in der Kirche zum Abendmahl war.

Wegbeschreibung: Mit der Straßenbahn Nr. 2 in Richtung Ringelberg bis Marcel-Breuer-Ring, dann umsteigen in den Bus nach Kerspleben. In der Dorfmitte aussteigen und in nördlicher Richtung wandern.

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Dienstag, 19. April 2016

In Thüringen kann man viel entdecken

Das fließende Wasser des einstigen Oberhofer Naturbades ist auch im Hochsommer kühl und erfrischend.
Wer von Oberhof zur Lütsche-Talsperre wandert, kommt an diesem Naturfreibad vorbei, welches einst von der Stadt Oberhof betrieben wurde. 

Heute ist der "Naturfreunde Breiten-Born.e.V." Nutzer des Geländes. Jeder kann auf das Gelände, jeder kann auch ins Wasser, aber auf einem Schild verweist der Verein, dass das Betreten und Benutzen des Geländes auf eigene Gefahr geschieht.
1853 wurde diese Pfer- deschwemme als "Bade- wanne" für die im Marstall des Sonderhäuser Schlosses eingestellten Pferde errichtet.
Ausführlich zum Schloss Sondershausen: HIER
Das Kloster Lohra wurde 1170 gegründet. 
Die Basilika St. Gangolf in Münchenlohra ist eine roma- nische Kloster- kirche im Nor- den  des Frei- staates Thürin- gen.
1170 entstand die Basilika.
Der Rennsteig - Thüringens schönster Höhenwanderweg - ist 169,3 km lang.
Gefunden auf dem Weg von Oberhof zur Lütsche-Talsperre
Im Ferienort Friedrichroda gibt es das "Thüringer KloßTheater". Was man da erleben kann, also den Spielplan und das ganze Drum-und-Dran, erfahren Sie HIER!
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Samstag, 16. April 2016

Arnstadt - eine geschichtsträchtige Stadt

Arnstadt ist mit über 1300 Jahren der älteste Ort Thüringens. Alte Fachwerkhäuser, barocke Fassaden, Brunnen, große Plätze und enge Gassen sowie die teilweise erhaltene Stadtmauer sorgen für lebendige Geschichte in der Kreisstadt 20 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Erfurt.
Im Renaissancestil erbaute man von 1582 bis 1586 das
Arnstädter Rathaus auf dem Marktplatz. (Bild: Nordseite)
Zu den zahlreichen Schmuckelementen der leuchtend roten Fassade des Arnstädter Rathau- ses gehören auch die beiden Giebeluhren.

Am Ostgiebel kann man eine Mondphasenuhr mit Plastiken aus dem 14. bis 16. Jahrhundert bewundern und den Westgiebel ziert eine schlichte, sehr schön gestaltete Sonnenuhr.

Arnstadt ist eine von insgesamt fünf Thüringer Bachstädten. In keiner anderen deutschen Stadt sind so viele Originalschauplätze der Familie Bach erhalten.
Johann Sebastian Bach ist zweifelsohne der berühmteste Vertreter der Bachfamilie, der der Kleinstadt am Rande des Thüringer Waldes den Namenszusatz "Bachstadt" brachte.

18-jährig trat Johann Sebastian in der Neuen Kirche in Arnstadt eine erste Organistenstelle (1703 bis 1707) an. Und von hier aus begann Johann Sebastian Bachs Weltkarriere.

Die Arnstädter würdigen ihren berühmten Johann Sebastian Bach mit einem Denkmal, welches gleich gegenüber dem Rathaus auf dem Marktplatz steht.

Bernd Göbel hat das Denkmal des "Jungen Bachs" 1985 geschaffen in Würdigung des 300. Geburtstages des Musikers.


Wer nach Arnstadt kommt,  kann viel Interessantes entdecken und erfahren. Wussten Sie, dass man hier zum ersten Mal die Thüringer Bratwurst erwähnt hat?  Die Arnstädter haben sogar einen Beleg dafür, welcher auf das Jahr 1404 zurückgeht. Ja, und das erste Weizenbier außerhalb Bayerns wurde auch hier gebraut,  schreiben die Chronisten.
Arnstadt ist aber auch modern. So befindet sich am Rande der Stadt ein Industrie- und Gewerbegebiet, welches immerhin das größte zusammen- hängende Gebiet dieser Art in Thüringen ist. Unter anderem sind hier die Solarindustrie und ein Zentrum für die Wartung von Flugzeugtriebwerken zu Hause.
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Mittwoch, 6. April 2016

Kundenfreundlich in der Jenaer Goethe-Galerie

Das ist doch mal ein netter Service: 
Im Einkaufszentrum Goethe Galerie http://www.goethegalerie.de/center/service in Jena gibt es Kundenbänke für die mobile Generation. Die Sitzmöbel bieten jeweils zwei USB-Anschlüsse, um mal eben Handy, Tablet oder eReader nachladen zu können. Und das Ganze kostet keinen Cent.

Das Einkaufcenter begeht ein Jubiläum: es besteht seit 20 Jahren. 
Rund 80 Geschäfte finden sich unter einem beeindruckenden Glasdach, das sich zwischen ehemaligen Zeiss-Gebäuden spannt.
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Dienstag, 22. März 2016

Deutsches Burgenmuseum entsteht in Thüringen

Südlicher geht es in Thüringen kaum: In einem Zipfel zu Bayern, nur 20 Kilometer von Coburg entfernt, thront die Veste Heldburg. Ihre verschiedenen Türme formen ein ideales Märchenschloss.
Als "Fränkische Leuchte" ist die einst im Grenzgebiet liegende Veste Heldburg von starker Anziehungskraft.
Dass sich die Mittelalterburg fast zu einem romantischen Renaissanceschloss wandelte, ist dem Theaterherzog Georg II. von Sachsen-Meiningen zu verdanken. 

Bald schon sollen zehntausende Besucher das Schmuckstück sehen. Denn gerade entsteht dort das Deutsche Burgenmuseum, es soll das erste seiner Art in Deutschland werden.

Für rund zwei Millionen Euro wird derzeit eine Ausstellung zusammengetragen, in der man das damalige Leben auf einer Burg nachempfinden kann. 

Am 8. September soll das Burgenmuseum eröffnen. Aber auch vorher gibt es einiges zu erleben. So lädt der Förderverein der Veste Heldburg jeweils am dritten Sonntag im Monat um 14:30 Uhr zu Konzerten auf die Burg. Reservierung unter 036871-21210. 


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Dienstag, 2. Februar 2016

Schloss Molsdorf gehört zu den schönsten Barockschlössern

Zwölf Kilometer von Erfurt entfernt liegt der Ort Molsdorf, der eines der schönsten Thüringer Barockschlösser beherbergt: Schloss Molsdorf.
Schloss Molsdorf, ein repräsentatives Wohnschloss aus dem 18. Jahrhundert, war einst der Sitz des Reichsgrafen Gustav Adolf von Gotter (1692 bis 1762) und ist hervorgegangen aus einer Wasserburg aus dem 16. Jahrhundert.
Schloss Molsdorf führte 2015 den Titel Schloss des Jahres.
Den Titel verlieh die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten dem Objekt.
Das Gemälde rechts ist vom Maler und Grafiker Otto Knöpfer (1911 bis 1993). Im Schloss gibt es eine ständige Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers. Otto Knöpfers Nachlass, ca. 3000 Arbeiten auf Papier sowie Gemälde, schenkte seine Witwe 1998 der Stadt Erfurt.
Otto Knöpfer, Selbstbildnis
Holzhausen: Landschaftsbild aus der Heimat von Otto Knöpfer.
Brücke im Marienthal unweit von Schloss Molsdorf 
Schloss Molsdorf ist ein feines kleines Schloss mit viel Sehenswertem. Neben dem Schloss, der herrlichen Parkanlage und dem Knöpfer-Nachlass existiert dort auch noch eine Erotica-Sammlung, die man allerdings wohl nur in der "Langen Nacht der Museen" zeigt, und es gibt wechselnde Sonderausstellungen. Momentan bis zum 3. April 2016 zeigt man von Barbara Toch die Ausstellung "Durchleuchtung" 26 Mischtechniken auf Papier.
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Wie es sich für ein Lustschloss gehört, ist auch Schloss Molsdorf mit so mancher Überraschung ausgestattet. So gibt es zum Beispiel zwei Türen neben dem Bett des Grafen. Die eine führt direkt in den gräflichen Weinkeller. Die andere jedoch über eine Wendeltreppe hinaus in den Park. Wer da ein und aus ging? Der Graf war nicht verheiratet. Allerdings war er Vater von 28 Kindern.
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Samstag, 9. Januar 2016

Schmalkalden: Stadtkirche beherbergt Thüringens zweitgrößte Glocke

Die Schmalkaldener Stadtkirche St.Georg ist eine der schönsten spätgotischen Hallenkirchen Thüringens. 72 Jahre (von 1437 bis 1509) waren notwendig bis zur Vollendung dieses herrlichen Sakralbauwerkes, welches auf den romanischen Resten seines Vorgängerbaues entstand.
Der Nordturm beherbergt die zweitgrößte
Glocke Thüringens. Die "Große-Oster-Glocke" wiegt 3601 Kilogramm.
Noch vor der Bauvollendung, nämlich im Jahre 1500, wurde die neue Kirche durch den Bischof von Würzburg geweiht. Eine In- schrift im Chorraum erinnert an diesen feierlichen Akt.

1571 bis 1588 erfolgte die Erneuerung des Südturmes. Bei diesen Arbeiten wurde auch eine Türmerwohnung eingebaut, die bis 1935 bewohnt wurde.
1851 die Erneuerung des Nordturms, den man allerdings anders gestaltete. Die zwei unterschiedlichen Türme gelten heute als  das Wahrzeichen der Kirche.

Anlässlich der Tagungen des Schmalkaldischen Bundes predigte 1537 Martin Luther hier in der Stadtkirchen. An Luthers Aufenthalt erinnert die sogenannte Lutherstube.

Die Firma A. Schuster & Sohn baute im Jahr 1964 die Orgel ein. Das Instrument verfügt über 39 Register mit etwa 2800 Pfeifen auf drei Manualen und Pedal.
Von Juni bis September finden immer mittwochs um 12 Uhr in der Stadtkirche St.Georg Orgelkonzerte zur Marktzeit statt.


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Montag, 28. Dezember 2015

Finsterbergen: Hier kann man gut Urlaub machen!

Keine Industrie, kein Durchgangsverkehr, ausgesprochen reine, sehr sauerstoffhaltige Luft in einem milden Mittelgebirgsklima machen den heilklimatischen Kurort Finsterbergen so beliebt bei Urlaubern und Ausflüglern. Sowohl im Sommer als auch im Winter kann man hier viel erleben und das übrigens zu kleinen Preisen. (Klicken Sie auf das Bild und erleben Sie Finsterbergen groß.)
Der heilklimatische  Kurort Finsterbergen (1500 Einwohnern,  477 Meter hoch) ist ein Ortsteil der Stadt Friedrichroda.
Stolz sind die Finsterberger auf ihren prominentesten Kurgast, den dänischen Dichter Martin Andersen Nexö, der im Winter 1910/11 hier weilte und seine Eindrücke in der Erzählung "Die Puppe" verarbeitete.

Im Heimatmuseum wird an den großen dänischen Dichter erinnert.
Klicken Sie!
Bei einem Bummel durch den Ort kann man viele hübsche Kleinigkeiten entdecken. Sehr sehenswert die evangelische Dreifaltigkeitskirche. 1730 wurde die Barockkirche erbaut, die sehr reich und farbenprächtig ausgestaltet ist.
Wer gern wandert, kommt in Finster- bergen auf seine Kosten. 90 km markierte Wanderwege und ausgeschilderte Rad- wege stehen den Gästen zur Verfügung.

Im Winter warten Pferdeschlittenfahrten über den Rennsteig, eine Rodelbahn und 20 km gespurte und beschilderte Loipen auf die Urlauber.
Das Freizeitbad mit Riesenrutsche ist beheizt und hat von Juni bis August geöffnet.
Gleich neben dem herrlichen Freibad gibt es einen Freizeitpark für alle großen und kleinen Besucher mit Erlebnisspielplatz, einer Parkeisenbahn zum Mitfahren, einem Fußballplatz sowie einer Inline-Skater-Bahn. Auch Tennisplätze, Tischtennisplatten, eine große Minigolfanlage und turnierfähige Beachvolleyballfelder gehören zum Finsterberger Freizeitpark.
Für gute Unterhaltung sorgen aber auch die Programme auf der Freilichtbühne hoch über dem Ort. Ja, und wem das immer noch nicht reicht, dem sei gesagt, dass man mit der Kurkarte kostenlos mit dem Bus nach Friedrichroda, Gotha, Oberhof, zum Inselsberg usw. reisen kann.


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